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Neues Schloss Schleißheim

Schlossmodell und Schlossportale

Der Raum vereint herausragende Kunstwerke der Baugeschichte von Schloss Schleißheim.
Das eindrucksvolle historische Schlossmodell von 1725 zeugt von den ehrgeizigen Plänen des Bauherrn Kurfürst Max Emanuel (reg. 1680-1726) für seine Residenz in Schleißheim. Es stellt ein spätes Projektstadium dar, als letztmals versucht wurde, das bereits errichtete Neue Schloss mit dem im Barockstil umgestalteten Alten Schloss der Renaissancezeit zu einer Vierflügelanlage zu verbinden. Dieser ganz große Ausbau blieb jedoch Projekt.

Raumansicht mit Schlossmodell und Portal
Detail des Schossmodells
Detail "Jagdgöttin Diana" auf dem Gartenportal
Detail "Allegorie der Baukunst" auf dem Hofportal

Die beiden mächtigen Eichenholzportale des Neuen Schlosses ließ Kurfürst Max III. Joseph (reg. 1745-1777) 1763 hinzufügen. Mit Ignaz Günther beauftragte er einen der bedeutendsten Bildhauer des Rokoko. Das Hauptportal zum Schloss verbindet eine Allegorie der Künste mit der Verherrlichung des Herrschers. Das Portal zum Schlosspark verweist auf die barocke Gartenanlage und die Jagd als mit dem Schloss verbundene Elemente höfischer Lebenswelt.
Um die Meisterwerke Ignaz Günthers vor Witterungsschäden zu bewahren, ließ die Bayerische Schlösserverwaltung sie 2018 durch aufwändig hergestellte bildhauerische Kopien ersetzen. Die originalen Türflügel sind nun hier geschützt im Inneren zu betrachten.  

Die in diesem Raum hängenden Bildnisse des Hofarchitekten Joseph Effner und seiner Gemahlin Maria-Magdalena, gemalt vom im Schleißheim wirkenden Künstlerkollegen Jacopo Amigoni um 1720/21, wurden mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Ernst von Siemens-Kunststiftung von der Bayerischen Schlösserverwaltung erworben.

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