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Neues Schloss Schleißheim

Galerieräume / Französische Barockmalerei (Räume 41-44)

Ursprünglich bildete die Raumfolge das südliche Erdgeschoss-Appartement, das die räumliche Konzeption der drei anderen Hauptappartements wiederholt. Da in den Raumtextilien das Grün dominierte, wurde es auch das Grüne Appartement genannt.

Staatsgalerie Europäische Barockmalerei – Französische Malerei

 

 

Bild: Allegorie auf die Wiedervereinigung Kurfürst Max Emanuels mit seiner Familie

Allegorie auf die Wiedervereinigung Kurfürst Max Emanuels
mit seiner Familie
, Joseph Vivien (Raum 41)

Die hier ausgestellten französischen Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts haben zum größten Teil historisch engen Bezug zum Bauherrn des Schlosses, Kurfürst Max Emanuel von Bayern. Den Auftakt bilden die Gruppe von Porträts des französischen Hofmalers Joseph Vivien mit einem riesigen Historienbild zur Wiedervereinigung des Kurfürsten mit seiner Familie im Jahre 1715 und den Pastellen der Familie des Dauphin von Frankreich, des Schwagers Max Emanuels (Raum 41).

Zwei Räume mit Schlachtengemälden schließen sich an. Im Zyklus von Adam Frans van der Meulen sind die Feldzüge Ludwigs XIV. gegen die spanischen Niederlande und Holland in repräsentativen Landschaftsdarstellungen verherrlicht (Raum 42). Ganz im Gegensatz dazu steht die Bildfolge des Pierre-Denis Martin, der im Auftrag des Offiziers Philipp Dupont die Taten des polnischen Königs Jan Sobieski in den Türkenkriegen feierte und in seinen Gemälden präzise Schlachtordnungen wiedergab.

In Raum 44 gruppieren sich um drei Werke christlicher Thematik des Nicolas Poussin Landschaften seines Neffen Gaspar Dughet und "Das Konzert" von Jean LeClerc. Im Blauen Kabinett sind Porträts aus dem Frühwerk des Antoine Pesne mit einem Bildnis des brillanten französischen Hofmalers Nicolas de Largillière konfrontiert. Sie werden ergänzt durch zwei Stillleben von François Desportes.

© Text und Bild zur Staatsgalerie: Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München

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